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Presse
Presseauszug

Gruseliges für Kleine und Große in den
Verliesen der Waldviertler Geisterwerkstatt

Mystische Sagen, Geisterjagden und Hexen auf der Waage

Der KURIER stellt auch in diesem Jahr in loser Reihenfolge Österreichs schönste Ausflugsziele vor - und gibt Freizeit-Tipps.

"Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt", wusste bereits Shakespeares "Hamlet", ohne die Waldviertler Geisterwerkstatt in St. Leonhard gekannt zu haben.

Die mystischen Sagen, die sich um das Waldviertel ranken, werden in der Geisterwerkstatt präsentiert, wie sie die Urgroßeltern bei langen Winterabenden in der Familie erzählten. Die Geister-"Universität" ist an das Gasthaus Staar angeschlossen, das im Mittelalter ein Rückzugsort für Zauberinnen gewesen sein soll.

Über die Treppe kommt man in die Kellerverliese und eine Waage aus Holland wartet, um festzustellen, ob der Besucher (oder auch die Besucherin) eine Hexe ist: der Zauberei verdächtig sind Personen, die leichter als eine Bibel sind.

Während die Erwachsenen die Schau besuchen, können Kinder täglich ab 15 Uhr in die Zauberschule gehen. Die gelernten Hexentricks werden nach einer Stunde den Eltern vorgeführt. In einer Geisterrallye gehen die Kleinen auf Geisterjagd im Ausstellungsbereich. Dabei gilt es Fragen rund um die erzählten und dargestellten Geschichten zu beantworten.

Erwachsene werden jeden Freitag Abend zum kulinarisch-gruseligen Geisterdinner geladen: Typische Waldviertler Schmankerl und Geschichten aus der Region sorgen dabei einerseits für lukullischen Genuss anderseits für Gruselstimmung.

Als neueste Attraktion werden derzeit die geheimnisvollen Geschichten um den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart aufgearbeitet. Die Frage lautet: „ Ist der Freimaurer Mozart bei Schloss Rosenau begraben?"

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr.
Info: www.geisterwerkstatt.at
Tel.: 0800/208 777

Kurier 03.07.2005





Wohin am Wochenende?

Die Geisterwerkstatt in St. Leonhard im Waldviertel ist seit Jahren ein Geheimtipp unter Gänsehautfans. Ob beim "Geisterdinner im Spukschloss" oder beim Ausflug in die schauerliche Hexenküche, die mysteriöse Atmosphäre begeistert alt und jung.

www.geisterwerkstatt.at
02987 / 2893

Krone 13.01.2005





Teetrinken als Ausstieg aus dem Alltag
Die Waldviertler Geisterwerkstatt lädt zum Ausspannen

St. Leonhard
Abwarten und Tee trinken – nicht umsonst ist dieses Aufgussgetränk ein Synonym für Ruhe und Entspannung. Und genau das soll die Waldviertler Teezeremonie auch sein: Ein Ausstieg aus dem Alltag, seinem Stress und seiner Hektik. Daher müssen auch die Handys abgedreht werden und sich jeder Teilnehmer die Zeit nehmen, die es eben braucht – für ein richtiges Ritual.

Die Teezeremonie ist eine Reise zu den Anfängen der Teekultur und der Kräuterkunde im Waldviertel. Denn sie beginnt damit, dass das Team der Geisterwerkstatt die Teilnehmer zuerst über Kloster-Kräutergärten, Zaubertränke und Flugessenzen informiert. Und über den Tee mit dem verheißungsvollen Namen, der getrunken wird: "Hüterin der Träume“. Ein uriger Waldviertler erzählt aus seinen Erinnerungen und über die einzelnen Kräuter des Tees. Die übrigens alle aus biologischem Anbau stammen. Dann wird das Publikum mit einbezogen, der Tee wird gemeinsam gebraut und gemeinsam verkostet. Darüber hinaus erhalten die Gäste eine kleine Kräuterfibel sowie ein Kostprobepäckchen der "Hüterin der Träume“.

Während es die Teezeremonie nur im Winter gibt, kann man die Geisterwerkstatt und ihre Attraktionen das ganze Jahr über besuchen: Tagsüber unterirdische Gänge und versunkene Orte bestaunen, in der Nacht am Geistertheater teilnehmen oder sich an einem historischen Geisterdinner laben.

Waldviertler Teezeremonie
bis Ostern 2005:
Freitag, Samstag und Sonntag jeweils16 Uhr
5 €
Waldviertler Geisterwerkstatt
0800 / 208 777

Kurier 07.01.2005





Gänsehaut pur

Schauspielerin Sabine Petzl, in TV-Serien bisweilen recht hart im Nehmen, lernte bei einem Besuch der Geisterwerkstatt in St. Leonhard am Hornerwald das Gruseln. In die mystische Welt der Kobolde, Geister und Elfen führte sie Hausherr Leonhard Kubizek ein. "Bisweilen schon ein wenig zum Fürchten“, lachte der Publikumsliebling. Die Werkstatt ist täglich außer Donnerstag geöffnet. Starke Nerven mitbringen!

Krone 29.12.2004





Es geistert in Österreichs Schlössern

In so manchem niederösterreichischen Prunkbau sollen ruhelose Seelen bis heute ihr Unwesen treiben

Die letzte Oktobernacht, so glaubten unsere heidnischen Vorfahren, gehört den Geistern der Toten. Geister verbindet man gerne mit uralten Herrschaftssitzen, deren Mauern im Laufe der Zeit schon vieles gesehen haben. Dabei denkt man wohl eher an englische Gemäuer, nicht ungedingt an Schlösser im Wald- und Weinviertel.

Kopfloser Graf: "Es war in der Morgendämmerung, als ich erwachte und aus dem Fenster sah. Unten im Vorpark ging ein Mann in seltsam altmodischer Kleidung zielstrebig auf das Schlosstor zu. Es war nebelig, aber ich konnte deutlich erkennen, dass ihm der Kopf fehlte.“ Der 15-jährige Octavian Pilati war so verstört, dass er sofort zu seinen Eltern rannte. "Es muss sich um den Geist Graf Hardeggs handeln. Er wurde 1595 hingerichtet“, ergänzt Octavians Mutter, Francesca Pilati, die Besitzerin von Schloss Riegersburg bei Hardegg. Auch andere wollen dem Kopflosen schon begegnet sein.

Seit 1913 soll auch Carl Fürst Khevenhüller keine Ruhe finden. Fast jeden Morgen muss Francesca Pilati die Laken seines Sterbebetts aufs Neue glattstreichen, obwohl schon lange kein Mensch mehr darin geschlafen hat.
14 Solche Geisterschlösser beschreibt ein eben erschienenes Buch. Sie finden sich in allen Bundesländern, allein sieben davon in Niederösterreich. Zu Wort kommen ihre heutigen Bewohner, deren Angehörige und Gäste. Alle wollen sie Übersinnliches erlebt haben.

AUGENZEUGEN
"Wir wollten keine Sagen, sondern Augenzeugenberichte Das war anfangs sehr schwierig“, so Auto Christof Bieberger. "Viele dieser Schlösser sind nach wie vor bewohnt. Über Geistererscheinungen hat man bisher zwar innerhalb der jeweiligen Familien gesprochen, aber Außenstehende erfuhren davon nur selten etwas. Mein Mitautor Johannes Herberstein stammt selbst aus einer alten Grafenfamilie. Das hat viele Türen geöffnet.“
Im Waldviertler Primmersdorf etwa berichtet ein Schlossbewohner von einer minutenlangen Begegnung mit einem toten Mönch. Auf der abgelegenen Therasburg soll eine Geisterkutsche vorgefahren sein.

Im Renaissanceschloss Greillenstein bei Horn war seinerzeit der junge Franz Grillparzer zu Gast. Man nimmt an, dieser Aufenthalt hat ihn zu seinem Erstlingswerk Die Anfrau inspiriert. "Dass eine solche ihre schützende Hand über die Familie hält, erzählt man schon seit…….
Alles Einbildung, reine Ammenmärchen? Bieber zuckt die Achseln: "Berichte über solche Erscheinungen hat es schon immer gegeben. Einige Manschen machen diese Erfahrung, andere nicht. Wissenschaftlich kann …."

Geisterwerkstatt
Garantien gibt es keine, einem Gespenst zu begegnen, außer man besucht die Waldviertler Geisterwerkstatt in St. Leonhard am Hornerwald. Wer auf Geistertouren bei Fackelschein durch Schlösser der Umgebung das Gruseln nicht lernt, der ist wohl immun.

Kurier, 31.10.1004





Waldviertel will mit breiter Vielfalt punkten
Betriebe haben bereits eine Million Nächtigungen verbucht

Das Waldviertel punktet bei seinen Besuchern in erster Linie durch die Landschaft und unberührte Natur, aber auch durch das kulinarische und kulturelle Angebot. "Das haben wir bei einer im Sommer durchgeführten Gästebefragung wieder bestätigt bekommen“, meint Waldviertel Tourismusgeschäftführer Markus Hann.

Eine Million Nächtigungen kann die Region dieses Jahr schon verzeichnen. Die Gäste bringen 90 Millionen Euro an Wertschöpfung in die heimischen Betriebe. Mit dem neuen Waldviertellogo soll ein neuer und klarer Auftritt vermittelt werden. Aber auch das "Mystische Waldviertel“ soll in eigenen Plakaten beworben werden. „Unter der neuen Dachmarke soll sich das gesamte Angebot der Region wieder finde. Einrichtungen wie die Geisterwerkstatt sind keinesfalls ausgeschlossen“, so Hann. Die verschiedenartigsten Angebote von Gesundheit bis hin zur Mystik sind im Waldvierteltourismus verein. So entstehe eine breite Möglichkeit für individuelle Programme. "Besonders wichtig ist die Vernetzung“, ist Landesrat Gabmann überzeugt. Die Geisterwerkstatt in St. Leonhard rechnet 2004 mit 34.000 Besuchern. Gabmann: "Wir brauchen Betreiber, die sich konsequent für die Region einsetzen.“

Als Waldviertel-Fan outete sich jetzt auch die Schauspielerin Sabine Petzl: "Hier finde ich mit Gesundheits-Tourismus und Mystik die ideale Kombination für meinem Urlaub.

Kurier 19.10.2004





Schaurig ...

... und schön zugleich sind die Geschichten in dem Buch "Geisterschlösser in Österreich –Spuk hinter herrschaftlichen Mauern“. Bei der Präsentation in der Geisterwerkstatt in St.Leonhard fürchteten sich Sabine Petzl und Landesrat Ernest Gabmann.

Krone 17.10.2004





Das Waldviertel lockt immer mehr Gäste an

Die Gespenster, die man rief, bringen Geld ins Waldviertel: 34.000 Gäste dürften heuer die Geisterwerkstatt St. Leonhard am Hornerwald im Bezirk Krems besuchen. Auch sonst lockt die Region mit Natur und Genuss Touristen an: eine Million Nächtigungen werden angepeilt. Das bedeutet eine Wertschöpfung von 90 Millionen Euro.

Krone 16.10.2004





Unser Österreich:
Waldviertler Teezeremonie

Für den Winter hat sich die „Geisterwerkstatt“ in St. Leonhard im niederösterreichischen Waldviertel etwas Besonderes einfallen lassen: eine zauberhafte Reise zu den Wurzeln der Tee- und Kräuterkunde. Jeden Mittwoch bis Sonntag um 17 Uhr wird von magischen Kärutern aus dem Klostergarten und geheimnisvollen Hexengetränken erzählt.

Kosten € 5,-, Besichtigung der Geisterwerkstatt € 6,-
Info: 0800 / 208 777

Die ganze Woche 21.01.2004





Wo das Gruseln gelehrt wird...

Die mystische Atmosphäre des Waldviertels ist allgemein bekannt, sodass es nicht verwunderlich ist, in dem idyllisch auf einer Bergkuppe gelegenen Örtchen Sankt Leonhard am Hornerwald auf einen sagenumwobenen Gasthof zu stoßen.
Im Mittelalter galt das Gebäude des heutigen Gasthofes Staar als "nidus veneficae" – ein Ort, um sich der Zauberei zu widmen. Sankt Leonhard selbst wurde als magischer Platz wieder entdeckt. Die Waldviertler Geisterwerkstatt im Gasthof Staar zeigt das Schicksal der einheimischen Bevölkerung – ihren ungebrochenen Glauben an das Übernatürliche und ihre phänomenalen Erlebnisse. Im Zentrum steht der Arzt Dr. Helbich aus Wien, der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Gegend von Wolfshoferamt gelebt und gewirkt hat.
Von ihm ist heute nur überliefert, dass ihn die unerklärlichen Vorkommnisse in seiner Umgebung zuerst amüsierten, dann aber so faszinierten , dass er sie aufzeichnete und auch geheime Experimente durchführe. Die Aufzeichnungen sind heute verschwunden, aber der mysteriöse Tod des Arztes in einer Rauhnacht um Weihnachten ist unvergessen.
Einer der Attraktionen der Geisterwerkstatt ist Dr. Helbichs Geisterdinner, das nicht nur das Gruseln lehrt, sondern auch Stoff zum Nachdenken gibt. Ansonsten begegnet der Gast Fundgegenständen aus "Hexenhand", Geisterfotografien, auch Höhlen und verschwundene Dörfern sowie einem Alchemistenlabor.
Es gibt auch ein Geistertheater, wie es noch vor 200 Jahren in dieser Region praktiziert wurde. Geheime Verbündete der Organisatoren sind Computertechnik, Illusionen aus der Welt der Zauberkunst und Spezialeffekte der Filmindustrie. Aber auch kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Es ist ein Platz für neue Ideen – Lesungen und Workshops wie zum Beispiel zum Thema "Auftreten ohne Lampenfieber". Das Programm wechselt laufend.

Informationen unter Telefon: 02987/2893

Der neue Samstag, 29.09.2001





Waldviertler Winterzauber

"Die Kraft in der Stille" heißen Rundfahrten mit dem Waldviertler Postbusgeist.

St. Leonhard. Die Waldviertler Geisterwerkstatt rüstet sich für einen "be-geisternden" Winter. Ab Ende November läuft das winterliche Programm. Da gibt es Rundfahrten mit den Postbusgeistern, die unter der Devise "Die Kraft in der Stille" fahren. Eine winterliche Rundfahrt, die geheimnisvolle und magische Seite des Waldviertels im Winter zum Thema hat. Seltsame Bräuche, Geschichten und Begebenheiten, eingebettet in kleinen Veranstaltungen (Musik, Waldviertler Teezeremonie, magische Experimente,...) Der Ausgangspunkt ist die Geisterwerkstatt (hier befindet sich ja der Fundort "nidus veneficae", wo im Eingang zu einem Geheimgang magische Utensilien von vermeintlichen Zauberern gefunden wurden) und wird mittels der bespielten Postbusgeister fortgesetzt. Punkte sind hier "magische Orte", Kraftplätze, Burgen, Schlösser, Adventmärkte und viel wunderbare Landschaft.

Aber auch das "Dr. Helbich Geisterdinner" wird "winterlich" weitergeführt. Neue Erkenntnisse und Entdeckungen fließen in diese Rekonstruktion des historischen Geistertheaters in der Geisterwerkstatt. Nach einer erfolgreichen Startsaison hat sich dieser Event bereits über das Waldviertel hinaus herumgesprochen. "Der Waldviertler", dessen Projekt von Beginn an mit Interesse unterstützt vertreten hat, verlost 10 Karten an diejenigen Leser, die eine gute Geistergeschichte kennen. Senden Sie diese an: Die Geisterwerkstatt, St. Leonhard im Waldviertel. Gewinner werden schriftlich verständigt.

Der Waldviertler November 2001





Warum Zintrings Kirche im Erdboden versank

Unter Blitz und Donner soll einstmals ein ganzer Ort in den Abgrund gestürzt sein.

Das Waldviertel ist bekannt als mystische und sagenumwobene Gegend. In St. Leonhard im Waldviertel wurde nun ein besonderer Ort wieder entdeckt und mit neuem Geist belebt.
Im Mittelalter war die Gegend um den Gasthof Staar ein "nidus veneficae", ein Rückzugsort der Zauberei und ihrer Jünger. Jetzt wurde er saniert und präsentiert sich der Öffentlichkeit neuerdings als unglaubliche Geisterwerkstatt ...
Und genau dort lebt "Iroka", der Sagenerzähler. Er wartet auch auf Ihre Gruselgeschichte, die Sie ihm unter Geisterwerkstatt, Gasthaus Staar, 3572 St. Leonhard/Wv., schicken können.

... am Jauerling, unweit von Zintring, findet sich eine Wiese, wo es nicht mit rechten Dingen zugeht. Früher stand an dieser Stelle die Kirche eines Dorfes, das wegen seiner Lasterhaftigkeit samt seiner Bewohner in der Tiefe der Erde versank. Aber: Noch immer sieht man bei Vollmond die Menschen tanzen. Manchmal wirft ein Stock einen langen Schatten – das Turmkreuz der Dorfkirche.
Der Preis der Woche geht diesmal an Frau Monika Burger aus Zintring, die uns von der verwunschenen Wiese und den lasterhaften Nachbarn erzählte.

Der Waldviertler





Der milde Herbst erstarrt im ersten Frost. Dichter Nebel senkt sich über die Landschaft, hüllt das Waldviertel in mystischen Zauber. Jetzt blühen hier die uralten Sagen auf. Und mancher Aberglaube, manche geheimnisvolle Kraft beginnt zu wirken. Seht nur, dort auf der Lichtung ... diese schemenhafte Gestalt! Ist es vielleicht eine verwunschene Elfe? Oder ein böser Waldgeist? Oder nur ein rastloser Wanderer? Niemand weiß es so genau.

Das Waldviertel gilt als sagen umwobene Region, in der geheimnisvolle Kräfte wirken. Hier haben schon in grauer Vorzeit keltische Druiden ihre magischen Kultstätten errichtet Hier konnten im finstersten Mittelalter Hexenwahn und Geisterglaube ihre Blüten treiben. Hier erzählt man sich bis heute hinter vorgehaltener Hand die absonderlichsten Gruselgeschichten. Und die Zahl derer, die solchen Zauber glaubhaft nachempfinden, steigen sprunghaft an.
Was lag näher, als dieses landschaftlich fast unberührte und wirtschaftlich brachliegende Reich der Mythen auch für den niederösterreichischen Fremdenverkehr zu erschließen. In der verträumten Ortschaft St. Leonhard am Hornerwald fand sich prompt eine kultisch hochsensible Stelle. Dort wurden im Wirtschaftsgebäude eines alten Gasthofes die "Waldviertler Geisterwerkstatt" errichtet, als "offener Ort für kulturelle Erlebnisse rund ums Thema Sagen, Geister und Hexen".
Geistiger Vater des aufwendigen und anspruchsvollen Werkstatt-Projekts ist der Musiker und Mentaltrainer LEONHARD K.; 38, ein weitgereister, aber heimatverbundener Typ aus der Umgebung, der sich den Künstlernamen IROKA zugelegt hat und redlich bemüht ist allen Besuchern einen Geister-Kundendienst vom Allerfeinsten zu bieten.
"Wir haben aus unserer Region an die tausend seltsamen Geschichten eingesammelt, rätselhafte Funde zusammengetragen, unerklärliche Phänomene aufgezeichnet. Es gibt hier in der Gegend kaum einen Bewohner, der nicht über irgendeine Geistergeschichte zu berichten weiß. In unserer Werkstatt, die weder als Museum noch als normale Ausstellung zu betrachten ist, wird dieses Sagengut anschaulich dokumentiert. Wir wollen dabei keine Gruselshow aufziehen oder Geisterbahnromantik auftischen, sondern in der ersten Linie reale Informationen liefern, anstatt nach Effekten zu haschen oder trügerische Illusionen zu wecken", erklärt Zauberkünstler Iroka. Seine Geisterwelt wird auf vielen Ebenen und bei jedem Wetter wahrgenommen. Unter Dach wie vor Ort in freier Natur: Der einschlägig interessierte Besucher kann in der Werkstatt an allerlei "geistreichen Veranstaltungen" teilnehmen. Oder bei einem historischen Mitternachtstheater mitspielen. Oder sich im Gasthaus um 500 Schilling ein opulentes "Geisterdinner" genehmigen. Iroka: "Keiner hat vorher eine blasse Ahnung, was ihn bei der kulinarischen Zeremonie erwartet." Die Dinner-Gäste müssen mindestens 16 Jahre alt sein und rühren beim zweiten Gang de Menüs in gemeinsamer Zusammenarbeit den Kochlöffel. Die seltene Rotkrautsuppe, die Waldviertler Kräutererdäpfelnudel und den Truthahnroller bereitet die Wirtin nach uralten Rezepten allerdings höchstpersönlich zu. Auch die lieben Kleinen werden geistermäßig optimal betreut. ES gibt für Kinder eigene Theater-Workshops.
Die Spur der Waldviertler Geister führt weit über St. Leonhard hinaus. Ein spezieller Geisterbus klappert über zwei verschiedene Routen die waldreiche Gegend rund um das Kamptal ab. Jeder Ort, wo der Geisterbus anhält, ist ein Originalschauplatz für Elfen, Hexen, für unselige Raubritter und verwunschene Burtbräute, für verschlagene Kornböcke und runzelige Moosweibchen, für rotbärtige Waldschratte und grünliche Naturkobolde. Selbst der sogenannte "Gläserne", dessen Namen man gar nicht laut auszusprechen wagt, geistert durch die örtlichen Legenden. Viele schauerliche Geschichten, die während der Busfahrt erzählt werden, gehen unter die Haut. Da geht zum Beispiel die Mär von der blauen Frau, die auf Schloss Peigarten erscheint und die kleinen Kinder in den Schlaf wiegt. Die unglückliche Burgfrau findet schon seit dem 15. Jahrhundert keine Seelenruhe. Sie wartet af ihren Geliebten, der von böhmischen Räubern getötet worden ist.
Auch auf der Dobra-Burg soll ein unseliges Liebespaar herumgeistern: Die schöne Hedwig und ihr Geliebter, der Ritter von Karlstein. Hedwigs eifersüchtiger Mann, der Raubritter Wilhelm, ist überraschend von der Jagd zurückgekehrt und hat die Liebenden ertappt. Und zur Strafe lebendig eingemauert.
Im Enzinger Waldl sind bei Vollmond zwei prächtige Rappen an der Waldlichtung gesichtet worden. Als man sie einfangen wollte, haben ihre Augen plötzlich wie feurige Kohlen geglüht und die Pferde sind mit furchterregendem Getöse in die Lüfte verschwunden.
Bei Wegscheit tauchte in tiefdunkler Nacht eine Gestalt auf, die eine Ackerfurche auf dem Rücken schleppte. Ein Bauer, der den Grenzstein versetzt und den Anrainer betrogen hat. Jetzt büßt er für seine Habgier.
"Viele unserer Gäste beteuern, dass sie die Anwesenheit der Geister an diesen mythischen Orten spüren", freut sich Iroka. Aber fürchten braucht sich niemand: "LOTTE INGRISCH, die ja bekanntlich mit allen Elfen und Schratten per du ist, hat uns bei ihrem letzten Besuch versichert, dass rund um St. Leonhard nur gute Geister durch die Gegend wandeln."
Jetzt im Herbst haben sie Hochsaison.
Näheres unter: 02987/2893

Die ganze Woche 24.10.2001





Geisterwerkstatt St. Leonhard/Hornerwald
Ghostainment im Waldviertel

Waldviertler G´schichten...
Wie eine dicke Tuchent erstrickt der Nebel das Tal. Graupelschauer wechseln mit patzigem Schnee. Das Pflaster der schnurgeraden Panzerstraße lässt die Reifen im Staccato klingen. Raureif verkrustete Äste greifen nach mir im Scheinwerfer beleuchteten Ausschnitt der Nacht.
Plötzlich blitzen zwei Lichtpunkte – s´wird ein Reh sein.
Oder doch nicht?

Aus der Tiefe der Kindheitserinnerungen tauchen Bilder längst vergangener Waldviertler-Fahrten auf. Die Oma mit dabei, sie und ich im Fond. Zu jedem Marterl, zu jeder Wegkreuzung, zu jedem Waldstück hat sie eine Geschichte gewusst.
Einmal erzählt sie von der "Wilden Jagd", kommentiert von meinem Vater als "bledsinnige Geisterg´schicht, damit das Kind wieder net schlafn kann". Keine G´schicht sondern Wahrheit, eine Waldviertler Tatsache – und da können andere noch so gscheit reden, entgegnete meine Großmutter gleichermaßen entrüstet wie überzeugt.

Immerhin hat sie als Kind die "Wilde Jagd" – also die untoten Reiter, verdammt zur ratlosen Seelenjagd – in einer nebeligen Herbstnacht leibhaftig vorbeirasen gesehen...

... zum Erleben.
Solche Überlieferungen von Einheimischen erzählt, historisch belegte Fakten auf denen Legenden basieren, jede Menge Dokumentationen rund um "mystische Plätze", Archiv Material und Sageninhalte sind die Fragmente.
Aus diesen setzt Leonhard Kubizek einen großen, bunten Fleckerlteppich namens "Geisterwerkstatt" zusammen, verwoben mit Hightech-Spielereien, bestickt mit Effekten aus der Filmindustrie. Der "Webstuhl" zu diesem Freizeit-Erlebnis steht in St. Leonhard am Hornerwald, genauer "hintaus" im Gasthaus Staar.
Jeder ist eingeladen einen eigenen Faden zu spinnen, seinen geheimnisvollen Begegnungen freien Lauf zu lassen. Im umgebauten Stadl und am angrenzenden Wiesengelände finden die neugierigen Wanderer zwischen den Welten das Werkzeug zum Phantasieren, zum sich Einlassen auf eine rätselhafte Entdeckungsreise.

... zum Phantasieren
Hexenzauber, Geisterbeschwörung, Naturkräfte wirken an magischen und tragischen, fluchbeladenen Plätzen?
Exkursionen und Besichtigungstouren zu verwunschenen Waldviertler Sagenplätzen stehen ebenso auf dem Programm der Geisterwerkstatt, wie die "hausgemachten" Erfahrungen im Spuk-Theater. Hier ist der Drehort für eine gruselige Finsternis-Szenerie, wo jeder eine andere Rolle spielen darf, wenn er kann, soweit er will, sofern er es zulässt.
Poltergeister sind schon da, zwar zu "finden", aber nicht zu berühren ist der Hl. Gral, keltische Spurensuche und Hexenbegegnungen, rachebesessene Burgherren etc. bilden das Sammelsurium liebevoll inszenierter Kulissen und akribisch nachgebauter Szenen.


...zum Weiterspinnen.
Der Besuch in der St. Leonharder Geisterwelt hat Gänsehaut-Garantie – für den einen die prickelnde Auseinandersetzung mit Lieblingsalbträumen, für den anderen ein lächeln machender Ausflug in Spukphantasien.
In jedem Fall aber Heimatkunde der anderen Art.
Oder wussten Sie, dass die Gegend rund um St. Leonhard in Karten aus dem Mittelalter als "nidus veneficae" eingetragen ist, als "Rückzugshort der Zauberin" weniger behutsam ausgedrückt "der Hexe"?

... zum nicht Versäumen.
Der Geisterwerkstatt-Initiator und Betreiber Leonhard Kubizek erzählt im Vorteil-Interview, wie man auf eine derart "alltägliche" Geschäftsidee kommt.


Vorteil:
Das Waldviertel ist nicht nur ein Übungsplatz für Tourismus "light", hier werden auch immer wieder die unkonventionellsten Ideen realisiert.
Sind Sie deshalb gerne hier?

Leonhard Kubizek:
Ich war einige Zeit im Ausland, fühlte mich aber gerade darum dem Waldviertel sehr verbunden. In St. Leonhard bin ich zu Hause.

Nachdem es hier weder Berggipfel zu erklimmen noch sprudelnde Quellen zu beschwimmen gibt, ist die Ideenfindung in der Waldviertel – Vermarktung schon seit längerem auf dem Mystik-Trip. Ist Ihr Weg der "Geister-Vermarktung" die publikumswirksamere?

Wir betreiben keine Geister-Vermarktung, die Geisterwerkstatt ist kein Museum oder so was in der Art. Eine kleine Erlebniswelt soll hier entstehen – für Geister, von Geistern, mit Geistern?

Wie darf man sich das vorstellen?

Von Anfang an sagen wir den Leuten "alles ist gefaket, was Ihr hier seht, ist Schmäh!"
Wir bemühen uns um eine Performance – der Besucher wird nicht als passiver Zuschauer dabei sein. Unsere Gäste sind zugleich Schauspieler, sind zugleich verantwortliche für Geist-volle Stunden!
Je nachdem wie weit sich jemand drauf einlassen will. Zum Beispiel bei den Seancen...

Der Besuch in der Geisterwerkstatt ist also mehr ein Workshop?

Wie gesagt – je nachdem wie sehr sich der Gast interessiert, in unsere Welt einzutauchen. Wir bieten ja nicht nur die Fahrten zu sagenumwobene Orten in der Umgebung samt Experimenten dort an – wir organisieren natürlich auch umfangreicheres Ghostainment.
Für Firmen zum Beispiel oder größere Gruppen gibt´s dann auch die 4-stündige Exkursion quer durch´s Waldviertel samt der Nacht in der Geisterwerkstatt als Incentive-Höhepunkt,

Die Nacht kann sich der unerschrockene Besucher hier um die Ohren schlagen?

Freilich – wir bieten ja auch spezielle Mitternachtsdinner samt Hausgespenst.

Haben Sie selbst einen Lieblings-Schwerpunkt?

Schwierig zu sagen, aber sicherlich gefällt mir das Spiel mit authentischen Schauplätzen und nachgestellten Sagen Erlebnissen. Außerdem habe ich mich in meiner Freizeit seit frühester Jugend mit derartigen Themen beschäftigt. Das hilft mir heute sehr bei meinen Recherchen – nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch über die regionalen Grenzen hinweg.

Sie fragen die Leute, die hier leben über verschiedene G´schichten?

Ich bitte vor allem die älteren Leute mir Sagen und Legenden zu erzählen, auch von Gerüchten und überliefertem Gemeindetratsch zu berichten. So haben wir zum Beispiel ein unterirdisches Gänge-System erforscht. Dort wurde Werkzeug gefunden, das ich nun nach Zeichnungen aus dem 16. Jh., die ich wiederum in einem englischen Buch über Hexenzauber gefunden habe, rekonstruiert wurde.
Sowas stellen wir dann auch aus.


Die Gäste der Geisterwerkstatt haben also einiges zu erleben.
Wie wird die Betreuung der Besucher organisiert?

Wir haben aufgrund der technischen Theater-Voraussetzungen die Möglichkeit 8 – 200 Gäste optimal zu betreuen.
Diverse Effekte kommen nicht zu kurz, die Besucher natürlich auch nicht!

Infos: www.geisterwerkstatt.at
Telefon: 02987/2893

Vorteil





In der "Geisterwerkstatt" in St. Leonhard am Hornerwald findet sich eine Sammlung von Geisterhaftem aus dem Waldviertel

von Sabine Knoll


Es gibt wieder Nebel im Waldviertel. Und weil die Zwerge ihre Tarnkappen auch einmal heiß waschen müssen, gibt es viel Dampf...
Diese und über 1000 andere geisterhafte und mystische Geschichten rund um Erscheinungen, Naturwesen und Gespenster aus dem Waldviertel findet man in der "Geisterwerkstatt" in St. Leonhard am Hornerwald, fein säuberlich gesammelt und teilweise bildlich dargestellt. Darüber hinaus gibt es einiges an geheimnisvollen Fundstücken in Schauräumen zu den verschiedensten Themen rund um das Mystische. Ein im Moor versunkener Waldviertler Ort im Kleinformat, Hintergründe über das Thema "Hexen" und ein nachgebautes Portal zu den unterirdischen Gängen, die die "Unterwelt" der "Geisterwerkstatt" durchziehen. Denn hier hat sich schon früher manch Geheimnisvolles verborgen – was Funde gezeigt haben sollen.
"Nidus Veneficae" wurde dieser Platz früher genannt. Hier sollen vor Jahrhunderten Menschen, die geheimes Wissen erforscht hatten, ihre Erkenntnisse und magische Gegenstände vor der Verfolgung geschützt und für die Nachwelt bewahrt haben. Einige aus dem Kreis, der sich hier versammelt hatte, wurden hingerichtet. Die "Geisterwerkstatt" – ein mystisches Zentrum im Waldviertel, aufgeladen mit dem Geist der Vergangenheit. Auch die Legende rund um den Landarzt Willibald Helbich regt die Phantasie an; er verschwand in der Nacht zum 22. Dezember 1878 spurlos im Hornerwald und hatte zuvor viel Geisterhaftes rund um die Phänomene des Waldviertels zusammengetragen. Man sagt ihm geheime Experimente mit dem Paranormalen, dem "Außergewöhnlichen" nach, die möglicherweise im Zusammenhang mit seinem mysteriösen Verschwinden stehen. Bevor er sich aufs Land zurückgezogen hat, soll er Privatlehrer des Kaisers gewesen sein.

"EINGEWEIHT"
Der Initiator, Mitbegründer und gute Geist der Werkstatt "Iroka", ist in seine Fußstapfen getreten und jahrelang durch die Welt gegeistert – pardon: gereist. In detektivischer Kleinarbeit hat er die Spur von so manchem Schaustück zurückverfolgt, in Archiven und Antiquariaten in alten Aufzeichnungen gewühlt und ist fündig geworden. Zahlreiche mystische und magische Originalschriften zeugen davon. Doch damit nicht genug.
Sein Ehrgeiz wollte es, überlieferte Sagen und Mythen auch vor Ort nachzurecherchieren. Der "Berghans" – ein Waldviertler Original – der noch zahlreiche mystische Plätze kennt und die Geschichten, die sie umranken, ging ihm zur Hand und führte ihn durch die Landschaft. Auch zu anderen "eingeweihten" Menschen, die noch so manche Legende kannten. Zum Beispiel von den Pferden mit den glühenden Augen, die nur ein Gotteswort verscheuchen kann. Oder von den roten Schuhen, die allein durch den Wald wandern...
Mittlerweile zieht "Iroka", der "Herr der Geister", Rückschlüsse vom Mikrokosmos. Er stellt zum Beispiel Verbindungen zwischen der Pyramide bei Etzen im Gemeindegebiet Groß Gerungs und ihrer Verwandtschaft auf Teneriffa, in Mexiko und Ägypten her, sinniert über versunkene Reiche – wie Atlantis – und vieles mehr.
Wer dem Geheimnisvollen nicht abgeneigt ist und obendrein Kulinarisches mag, kann beim Geisterdinner ins Staunen kommen.
Im Gasthaus Staar, in dem die "Geisterwerkstatt" ihre Heimstätte gefunden hat – und ab Mai auch in Schloss Greilenstein und Wetzlas – ist "Iroka" in seinem Element.
Die Kombination von Gaumenfreude und geisterhafter Show verspricht einiges – nämlich Rätselhaftes gepaart mit gehobener Unterhaltung. Paralllel dazu entpuppt sich "Iroka" als Grenzgänger zwischen den Welten.
Ist er übersinnlich begabt, ein neuer Hanussen?
Wer oder was ist er und woher kommen er und sein Wissen?
Ein Eingeweihter, ein Blender?
Die Antwort muss jeder und jede selber finden. Denn "Iroka" hüllt sich in die Aura des Geheimnisvollen und gibt keine Privatheit preis. Er sieht sich als Nachkomme des Doktor Helbich, als (Seelen-) Verwandten, nicht minder fasziniert von der Welt des Geheimnisvollen, der Welt hinter den Welten.
Seine Wurzel hat er im Waldviertel, doch er kam viel durch die Welt.
In Japan taufte man ihn "Iroka" – ein Name für Delphine, die sogar Haie angreifen und besiegen können. In seinen schwarzen Mantel gehüllt, tritt er vor sein Publikum und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Ein Forscher nach seinen Wurzeln, nach dem Ursprung der Sagenwelt. Die Kinder lieben ihn, sind sie doch selbst der Welt noch näher, in der Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen, die Grenzen verschwimmen. Wie im Nebel.

Morgen – Kultur in Niederösterreich, 04/2002





St. Leonhard am Hornerwald punktet mit lustigen Gruselshows
Top-Erfolg für Geister und Hexen

Sie ist zwar erst seit 13. April 2001 geöffnet, aber in kurzer Zeit ha sich die "Geisterwerkstatt" in St. Leonhard am Hornerwald zu einem Top-Ausflugsziel gemausert. Hexen und sagen zogen Tausende Besucher an ...
Karfreitag öffnete die Werkstatt der Geister und Hexen ihre Tore und seitdem geben sich die Besucher förmlich die Klinke in die Hand. 1500 Geschichten über die Umtriebe ruchloser Dämonen und Spukgestalten scheinen auf Gäste aus nah und fern eine magische Anziehungskraft zu haben. Mehr als 32.000 Menschen lernten bisher in St. Leonhard das Gruseln und machten bei Helikopterrallye, Busgeisterfahrt und Motorradshow mit. Ebenfalls in der Liste der Top-Ausflugsziele Niederösterreichs: Stift Melk, Stift Zwettel, die Anderswelt, No Name City und mehrere Naturparks.

Krone 1. Jänner 2003





30.000 Besucher ließen sich verzaubern:
Wo die Geister ihr Unwesen treiben

Das geht nicht mit rechten Dingen zu: Die "Waldviertler Geisterwerkstatt" in St. Leonhard am Hornerwald zieht Gäste magisch an. Mehr als 30.000 ließen sich schon durch Vorführungen, Experimente und Spiele verzaubern. Damit ist sie eines von 35 Top-Ausflugszielen für Jung und Alt in Niederösterreich.
Hier liegt das geheimnisvolle Geister-Zentrum des Waldviertels: Das erste Mal wurde der Zauberstab in St. Leonhard vor etwas mehr als einem Jahr geschwungen. Geboten wird Unterhaltendes zu den Themen Gespenster, Hexen und Sagen. Auch "Klangmagiertreffen" sowie spannende Geister-Ralley stehen auf dem Programm.
Außerdem finden an diesem magischen Ort, der laut Überlieferungen vor Jahrhunderten der Rückzugsort von Zauberern war, Ausstellungen, Aufführungen und Besichtigungstouren statt. Ein Mitarbeiter: "Wir bieten Besuchern optisch und akustisch jede Menge schauerliche Erlebnisse."
Die neueste Attraktion: Anhand eines jetzt rekonstruierten Kartenspiels aus dem Jahr 1604 werden die Gäste "in eine andere Welt" eingeführt. Die Bilanz des Orts ist mystisch: 30.000 Besucher innerhalb von nur wenigen Monaten. Informationen und Karten gibt es unter: ' 02987/2893

Krone 29. Juni 2002






Hexen, Geister und mystische Sagen: Wer Geheimnisvolles aus dem Waldviertel auf die Spur kommen will, sollte nach St. Leonhard am Hornerwald. In der Geisterwerkstatt – geöffnet täglich außer Donnerstag – kann man sich eine Gänsehaut holen, hier wird Tourismus zum echten Erlebnis. Das Angebot reicht von der "Geistertour" bis zum "Geisterdinner".

Kronen Zeitung 26.04.2001





"Geisterbus" tourt durch die Mystik Region
Grusel-Dinner lädt ein

St. Leonhard Mit einer speziellen Postbus Tour können "Geisterfans" quer durch das Waldviertel fahren. Angesteuert werden Orte, an denen sich Bluttaten oder andere gruselige Dinge ereignet haben. Geheimnisvolle Sagen aus der Region runden das Angebot ab.

Dieses "gruseliges Service" bieten die Geisterwerkstatt in St. Leonhard am Hornerwald und das Postbuszentrum Zwettl an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen an.
Es wurden zwei weitere Touren zusammengestellt, die für jeweils 90 Schilling mitgemacht werden können. Die "Circle Line" führt um 9 und 14 Uhr in das Waldviertel und die "Wein-Linie" geht ab 11 und 16 Uhr in die Weinregion Kamptal. Start und Ziel ist für beide Runden die Geisterwerkstatt in St. Leonhard am Hornerwald.
Die Geisterwerkstatt hat mit dem Geisterdinner eine geheimnisvolle Möglichkeit zum Speisen geschaffen. Der gute Geist "Iroka" führt durch den Dinner-Abend, erzählt Geschichten und kocht selbst live ein Gericht, wie es auch die Geister zubereitet haben können.
Zwischen dem lukullischen Hauptgang und der Nachspeise wird mit spiritistischen Seancen aufgelockert. "Dabei kann nichts, aber auch alles passieren, die Geister lassen sich bekanntlich zu nichts zwingen", meint "Iroka" geheimnisvoll.

Informationen: 02987/2893
Mehr im Internet: www.geisterwerkstatt.at

Kurier 10. August 2001





Hexenbräuche und Geistertouren

Auf dem Areal des alten Gasthauses Staar in St. Leonhard, Bezirk Krems, entsteht eine Geisterwerkstatt, die ab 21. April besucht werden kann. Neun Millionen Schilling investierte die Geistergesellschaft unter der Führung von "Iroka", der seinen bürgerlichen Namen abgelegt hat. "Es soll kein abgewandeltes Disneyland werden", meint Iroka. Den Besuchern werden auf dem mythenträchtigen Boden des Waldviertels Überlieferungen aus dem Reich des Übersinnlichen, Alchemie und Hexenbrauches näher gebracht. Das Projekt ist nicht nur eine Belustigung, es soll auch Skeptiker zum Nachdenken über unerklärliche Phänomene anregen. Das Programm wird nach alten Überlieferungen zusammengestellt.
Im Geisterhaus selbst und am umliegenden Gelände sollen schon vor vielen hundert Jahen mythische und rituelle Handlungen begangen worden sein.
Neben dem Geisterdinner oder einem Abend in der Geisterwerkstat werden auch Busfahrten zu "Kraftorten" angeboten. Für die Rundfahrten konnte der Reiseunternehmer Langtaler gewonnen werden. Natürlich gibt es auch für Fußgänger Wanderrouten zu den mystischen Stätten und Kraftfeldern der Umgebung.
Auch eine "Werkstatt des Geistes" mit Motivationsseminaren wird angeboten. "Es gibt nichts in der fernöstlichen Wissenschaft, was nicht auch schon im Waldviertel durchgeführt wurde", meint Iroka.

INFORMATION
www.geisterwerkstatt.at oder 02987/2893

Kurier 18.04.2001





Gruselige Kunst auf Bierdeckeln
Zwettler Brauerei ließ neue Edition kreieren

"Geisterreiter im vergessen Wald" oder "Das goldene Fassl der Ruine Schauenstein" sind nur zwei der sechs "gruseligen" Motive, die auf den heurigen Bierdeckeln der Privatbrauerei Zwettl zu finden sind. Die runden "Bierglasunterlagen" wurden jetzt in der "Heimstätte der Geister" in St.Leonhard am Hornerwald im Beisein der Fernseh- und Kulturprominenz präsentiert.
Der Initiator und Betreiber der "Waldviertler Geisterwerkstatt", Leonhard Kubizek, reiht sich mit seinen Werken in den Reigen von zehn regionalen Künstlern ein, die seit 1993 die Oberfläche der Zwettler Bierdeckeln gestalten. Seine Motive spiegeln "gespenstige" Szenen und Geschichten der Geisterwerkstatt wieder. Zu finden sind Kobolde, Naturgeister und sonstige Erdgestalten, die Kubizek mit einer Mischtechnik aus Tuschezeichnungen und Aquarell illustriert.
Präsentiert wurden die neuen "gruseligen" Bierdeckeln von prominenten Patenonkeln und –taten in uriger Wirtshausatmosphäre: Unter anderen stellten der ehemalige Sportmoderator Sigi Bergmann, Willkommen Österreich-Mann Peter Tichatschek oder auch Rosenburg- Intentatin Angela Reyer ihre "Liebkinder" vor. Drei Millionen Stück dieser Bierdeckel werden ab sofort in den Gasthäusern verteilt. "Auch Sammlern in den USA oder aus England müssen wir diese neue Edition schicken", freut sich Karl Schwarz junior, Eigentümer der Brauerei, über das große Interesse.

Kurier 2. Juni 2003





Geisterwerkstatt bietet Sagenhaftes aus dem Waldviertel
Ausstellung: Geheimnisvolle Geschichten aus dem Norden Niederösterreichs

Österreich hat jede Menge zu bieten. Der KURIER zeigt Ihnen die schönsten Ausflugsziele.

Eintauchen in die geheimnisvolle Welt der Geister, Feen, Hexen und Sagengestalten des Waldviertels kann man in der Geisterwerkstatt in St. Leonhard am Hornerwald. In der Dauerausstellung werden geheimnisvolle Plätze und sagenhafte Geschichten aus dem Waldviertel dokumentiert. Keinesfalls ein Disneyland für Geister, sondern eine seriöse Aufarbeitung von überlieferten Geschichten und fast vergessenen Sagen wird geboten. Das Material wurde von Initiator Leonhard Kubizek gemeinsam mit der Bevölkerung der Region zusammengetragen.
Neben der Besichtigung der Ausstellung werden auch Geisterrallyes für Besuchergruppen angeboten. Bei kleinen Ausflügen in die nähere Umgebung sind Fragen zu beantworten Wissen und Schnelligkeit sind für den Sieger entscheidend. "Eine Auszeichnung gibt es aber für jeden Teilnehmer", macht Kubizek Mut zur Teilnahme.
Ein vier Stunden langes, wahrlich geisterhaftes Abendessen zählt ebenfalls zu den Angeboten der Geisterwerkstatt. Zwischen den Gängen werden die Gäste mit kleinen Kunststücken und Geschichten unterhalten. Die Dinner-Termine sind bei der Geisterwerkstatt zu erfragen und werden für Ausflüge auch speziell zusammengestellt.
Als "Geisterreiter" können Motorradfahrer das Waldviertel erkunden. Eine geführte Tour wird angeboten, wenn sich genügend Teilnehmer zusammengefunden haben. Motorräder stehen bei Voranmeldung zur Verfügung.
Jeden Sonntag ab 15 Uhr können Kinder um 4 Euro eine Zauberschule besuchen und die Fingerfertigkeit der Gaukler und Magier aus vergangener Zeit erlernen.

Kurier 22. Juli 2003





Das Waldviertel weckt die Geister
Neue Adresse für Gruselfans: Die "Geisterwerkstatt" in St. Leonhard

"Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen lässt", sagte bereits Shakespeares "Hamlet", ohne das Waldviertel gekannt zu haben. Dort, in St. Leonhard, können sich Besucher der neu eröffneten Geisterwerkstatt in die Geheimnisse der unerklärlichen Phänomene, der Waldgeister, Hexen, Zauberer und mystischen Ereignisse der Region einführen lassen.
Die Geisterwerkstatt ist im Gasthaus Staar untergebracht, ein Ort, der im Mittelalter als NIDUS VENEFICAE (Rückzugsort der Zauberinnen) in alten Geheimschriften überliefert ist. Der Eingang führt durch Kellerverliese, in denen ein betrunkener Geist in seinem Kerker schmachtet. Im Alchemielabor ist der Zaubermeister noch immer bei der Arbeit. Durch die Gänge führt IROKA, der für die Geisterwerkstatt seinen bürgerlichen Namen abgelegt hat.
Er erzählt zum Beispiel die Geschichte des Vorfahren der Grafen Kuefstein auf Schloss Greillenstein, dem es vor Jahrhunderten gelungen sein soll, für drei Tage Leben herzustellen.

Schicksal
Mit etwas Glück taucht im Laufe der Führung der eine oder andere Geist auf und beklagt sein Schicksal. Wie etwa ein Burgfräulein, das Selbstmord beging, da der grausame Gemahl ihren Liebhaber lebendig eingemauert hat.
In der Bildgalerie werden sagen- und mythenumrankte Orte aus dem Waldviertel beschrieben. Nach dem Rundgang geht es mit dem Bus auf Geistertour zu mystischen und gruseligen Originalschauplätzen in der näheren Umgebung.
Nach der dämonischen Führung wird zum Geisterdinner gebeten. Serviert werden wohlschmeckende Grauslichkeiten wie "Druidenbratl an Speckwürmer und Glatzköpfen" (Braten vom jungen Schwein mit warmen Krautsalat und Waldviertler Knödeln) gefolgt von "Fetten Maden im eigenen Saft" (Topfennockerl mit Zwetschkenröster).
Danach werden die Besucher für eine Nacht zu Mitgliedern der Waldviertler Geistergesellschaft. Das Geistertheater erweckt das Haus zu hexenhaftem Leben – so wie es sich nach Überlieferungen vor 200 Jahren zugetragen haben könnte. Die Geisterbeschwörer in speziellen werden in den umliegenden Orten in Hotels und Pensionen untergebracht. Initiator IROKA versichert, dass in St. Leonhard kein geisterhaftes Disneyland entsteht. Alle gezeigten Begebenheiten sind in alten Schriften oder Sagen überliefert. "Ich sage allen, was heute hier passiert, ist nur ein Trick", meint IROKA, hofft aber, "dass sich viele fragen, war das wirklich nur ein Trick – und nachdenken."

Info und Auskünfte: 02987/2893

Mehr im Internet
www.geisterwerkstatt.at

Kurier 27. April 2001





Halloween-Brauch erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit

Wenig bekannt ist aber keltischer Ursprung

Die Nacht der Geister, Hexen und lebenden Toten – das Halloween-Fest – wurde auch in der Geisterwerkstatt i St. Leonhard zelebriert. Allerdings ohne ein entfremdetes oder amerikanisiertes Neo-Brauchtum. "Wir besinnen uns wieder auf die Wurzeln des Festes", meinte Geisterjäger IROKA.
Der keltische Brauch stammt aus Irland, und wurde von der Insel aus in die USA exportiert. In seinem Ursprungsland ehrten die Druiden in der Nacht zum 1. November ihren Todesfürsten "Samhain", wusste IROKA seinen Gästen zu erzählen. Die Kelten glaubten, dass in dieser Nacht der Schleier, der die Geisterwelt von der realen Welt trennt, besonders dünn sei und die Verstorbenen in das Reich der Toten gehen. Dazu bezauberte IROKA die Besucher mit einem Gedankenlese-Experiment. Und die Gäste waren geradezu begeistert, als IROKA gedachte Formen und Personen aus Kristallen, Flammen und Gesichtern lesen konnte.

Kurier 3. 11. 2001





Geisterreiter ...
... im Waldviertel. Geführte Motorradtouren erfreuten sich in der letzten Zeit immer größe Beliebtheit, dem entsprechen vielfältig ist auch die Auswahl. Wer aber auf mehr als nur eine Ausfahrt hinter einem Guide wert legt, dem seien die Geisterreiter aus dem Waldviertel wärmstens ans Herz gelegt. In einer eintägigen oder zweitägigen Tour wird hier dem Biker nicht nur die einzigartige Landschaft des nördlichen Niederösterreichs in allen Facetten gezeigt, sondern werden auch diverse Stopps an mystischen und romantischen Plätzen eingelegt, die tief in die Geschichte des vergessenen Waldes blicken lassen. Plätze, die normalerweise von einheimischen keinen Fremden gezeigt werden, aber auch alte Kultstätten gehören zum Programm dieser einzigartigen Ausfahrt. Inkludiert ist ein Besuch der Geisterwerkstatt in St. Leonhard, sowie am Abend des ersten Tages ein Geisterdinner auf Schloss Ottenstein, bei dem auf amüsante Weise die Mystik dieses Landstriches und seiner Bewohner aufgearbeitet wird.

Motor und Sport Juli 2003-08-06





Geisterwerkstatt im Waldviertel

Ausstellungen, Theateraufführungen, Geschichtenabende – das ist künftig der Rahmen, in der sich die "Waldviertler Geisterwerkstatt" in St. Leonhard am Hornerwald (Bezirk Krems) bewegt.

St. Leonhard. Basis für die Erlebnisse in der "Geisterwerkstatt" sind Sagen und recherchierte Begebenheiten mit Waldviertler Ursprung. Aber auch Spukwälder, Seen, unterirdische Gänge, keltische Zeremonien und astronomische Beobachtungsstellen spielen in der "Geisterwerkstatt" eine Rolle. Als Platz für Kulturveranstaltungen werden gemeinsam mit Künstlern auch Theateraufführungen, Konzerte und keltische Musikrituale stattfinden, wobei man die "traditionellen" Tag wie Vollmond, Sonnenwende oder die Walpurgisnacht empfiehlt.

Auch für die Kinder bietet die "Geisterwerkstatt" ein attraktives Angebot. Neben Aufführungen, bei denen die Kinder das Theater durch aktives Mitspielen erleben, wurden Spiele entwickelt, die nicht nur die Sagenwelt, erlebbar machen, sondern auch die Konzentration, die Beobachtungsgabe und die Geschicklichkeit fördern. Zudem werden für die Kinder Tagestouren und Führungen zu den Waldviertler Originalplätzen organisiert, die besonders Familien geisterhafte Unterhaltung garantieren.
Die "Waldviertler Geisterwerkstatt" ist in den Wirtschaftsgebäuden des Gasthofes Staar in St. Leonhard am Hornerwald auf über 800 Quadratmetern etabliert.
Das Waldviertel ist als sagenumwobene Gegend bekannt. In St. Leonhard waren die Gebäude des Gasthofes Staar ein "nidus veneficae", ein Rückzugsort der Zauberei. Die Wirtschaftsgebäude des Gasthofes wurden nun neu adaptiert und stellen sich als "Geisterwerkstatt" der Öffentlichkeit vor.

Die "Geisterwerkstatt" ist unter der Telefon- und Faxnummer 02987/2893 oder unter www.geisterwerkstatt.at erreichbar.

Neue Zeit 15. 04. 2001





Mystik: Waldviertler Geisterwerkstatt

Ein Ausflug zu Geistern für die ganze Familie

Am 21. April eröffnet in St. Leonhard am Hornerwald die Waldviertler Geisterwerkstatt – ein offener Ort für kulturelle Erlebnisse rund ums Thema Sagen, Geister und Hexen. Das Waldviertel ist bekannt als mystische und sagenumwobene Gegend.
Im Rahmen von Ausstellungen, Theateraufführungen und Geschichtenabenden wird die Geisterwerkstatt einem historischen Gebäude auf über 800 qm Leben einhauchen. Im Mittelalter war das Gebäude des Gasthof Saar ein "nidus veneficae", ein Rückzugsort der Zauberei.

Sagen und Begebenheiten
Basis für die Erlebnisse in der Geisterwerkstatt sind Sagen und Begebenheiten, die ausnahmslos Waldviertler Ursprungs sind. Spukwälder, Seen, unterirdische Gänge, keltische Zeremonien und astronomische Beobachtungstellen sind interaktiv in der Geisterwerkstatt nachgebaut worden.
Auch das Mitternachtstheater feiert seine Wiederauferstehung. Die Gäste werden zu Akteuren des geisterhaften Treibens. Die einzigartige Kulisse des historischen hauses erweckt das Mitternachtstheater dort zum Leben, wo es sich vor über 200 Jahren zugetragen hat.

Erlebniswelt für Kinder
Eine auf Kinder abgestimmte Erlebniswelt macht die Geisterwelt auch für Familien attraktiv. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen Pädagogen entworfen. So wurden Spiele entwickelt, die nicht nur die Sagenwelten erlebbar machen, sondern auch Konzentration, Beobachtungsgabe und Geschicklichkeit fördern. Auch Tagestouren und Führungen zu den Waldviertler Originalplätzen sind kindergerecht organisiert.

Ein Ausflug in die Geisterwerkstatt ist ein idealer Schlechtwettertipp.
Internet: www. geisterwerkstatt.at

Niederösterreich Porträt 15. Woche 2002





Waldviertler Geisterwerkstatt

Unter dem Motto "Kommen Sie in Begleitung – Sie werden sich nicht alleine nach Hause trauen" öffnete die Waldviertler Geisterwerkstatt im Wirtschaftsgebäude des Gasthauses Staat, Wolfshoferamt, ihre Pforten für mutige Gäste und Geisterjäger aller Altersgruppen.
Optische Illusionen, theaterpsychologische Kniffe und aufwendige Produktionen entführen die Besucher in die Welt der Geister, Hexen und Sagengestalten. Geboten werden u. a. Ausstellungen, Mitternachtstheater, Vollmondfeiern und ein Galadinner "mit Hausgespenst"
Die Basis für die Erlebnisse in der Geisterwerkstattbilden Sagen und recherchierte Begebenheiten, die ausnahmslos Waldviertler Ursprungs sind. Die meisten der nachgestellten Plätze können in geführten Touren auch in natura besichtigt werden.

Informationen und Kartenbestellung:
Geisterwerkstatt,
Tel.: 02987/2893
http://www.geisterwerkstatt.at

NÖWI 11. Mai 2001





GLAUBEN SIE SCHON AN GEISTER?

Der Zeremonienmeister:
IROKA
Mystiker und Traumakrobat
Geleiter in die Welten der Geister und des Geistes,
der Phantasie und des Abstrakten.
Gedankenleser, Mentalist und Bindeglied
zum historisch-geheimnisvollen Waldviertel

Als in der Nacht zum 22. Dezember 1878 der Landarzt Dr. Wilibald Helbich im Hornerwald spurlos verschwand, hinterließ er Rätsel über Rätsel. Er hatte sich hinter verschlossenen Türen den geheimnisvollen Phänomenen des Waldviertels, den Geistern, Hexen, Kobolden und Sagengestalten gewidmet.
Seine spärlichen Aufzeichnungen bilden uns heute die Grundlage für eine Zeitreise in die eigen e Phantasie. Treten Sie durch einen Spiegel und erleben Sie die Rekonstruktion des Waldviertler Geistertheaters, wie es noch vor 200 Jahren in unserer Region praktiziert worden ist.
Was Sie dabei zu sehen bekommen werden mag Ihnen unglaublich erscheinen, besonders wenn Sie meinen, immer Ihren Sinnen vertrauen zu können. Aber keine Angst, es ist alles im Spaß – und, nebenbei gesagt, Sie können immer schreien...
Wenn Sie aber erst miterlebt haben, was sich innerhalb dieser Mauern zugetragen hat, werden Sie verstehen, warum in Europa, wenn man von DEM Geisterplatz spricht, nur dieses Haus in St. Leonhard/HW gemeint sein kann.
Das Dr. Helbich Geisterdinner ist für Personen ab 16 Jahren und beinhaltet ein 5-gängiges Abendmahl, das geheimnisvolle Geistertheater, Besichtigung der Kulissen sowie verschiedene Überraschungen.
Dauer: ca. 4 Stunden.
Karten sowie Shuttle-Reservierung bei Ihrem Reiseveranstalter oder Kartenbüro. Direkt buchbar bei der Geisterwerkstatt oder über Internet: www.geisterwerkstatt.at
Kommen Sie in Begleitung, falls Sie sich nicht alleine nach Hause trauen!


GEISTERWERKSTATT
A-3572 St. Leonhard /Waldviertel.
Tel.: 02987/2893
E-Mail: info@geisterwerkstatt.at

Österreich Direkt Frühling 2002





Der Vergessene Wald
Wo Träume wahr werden und Unglaubliches geschieht!

"Wir haben größte Aufmerksamkeit auf den authentischen Umgang mit unseren Wurzeln gelegt. Unsere Gäste staunen immer wieder, wieviel Unbekanntes man hier erleben kann. Etwas, was man sonst nur aus der Märchenwelt kennt. Wo sonst gibt es diese Fülle an Burgen, Schlössern, Ruinen, Seen, Moor, unberührte Wälder, unterirdische Gänge und Steinformationen, die hier schon allein Koexistenz die Fantasie anregen?" In der Tat sind die ersten Schritte der Umsetzung als Mischung aus Kultur- und Fantasy-Tourismus äußerst gelungen.

Unter kreativen Leitung der Rampenlicht GmbH. (die Inszenierungen unseres NÖ-TOP-Ausflugsziels "Waldviertler Geisterwerkstatt" stammt auch von ihr) entstand ein neues und einmaliges Angebot an historisch verwurzelten Tourismusprogramm. Von Motorrad-Reitern, die den beschaulichen Toruenfahrer in unsere Region bringen (gerade richtig zum 00 jährigen Jubiläum kam es zu einer Kooperation mit Harley-Davidson-Wien), über Mitternachtstheater, Waldpädagogik, Nachtwanderungen, Geister-Rally bis hin zu Zauberschule, Tee-Zeremonien, Geister-Soireen, Nebel-Galas oder ganzen Grusel-Wochenenden spannt sich der Bogen, der das individuelle Angebot der einzelnen Gemeinden in den nächsten zwei Jahren miteinander vernetzen wird.

Dieses Netz entführt seine Gäste in eine magische Welt der Kein..............

- Warum ist Heiraten im Waldviertel etwas so Besonderes?
- Was lockt Firmen wie IBM, Porsche, Harley-Davidson, Mannesmann oder SONY des nächtens in den Vergessenen Wald?
- Wo erlernen Kids die Geheimnisse und Kunststücke der Geistermeister?
- Wo kann man einer historischen Geistersoiree beiwohnen?
- Wo liegt die mysteriöseste Fundstelle Europas?
- Wer zählt zu den TOP-Ausflugszielen Niederösterreichs?

Waldviertler Regionsblatt April 2003





Wo sind die Alräunchen?

Im Waldviertel hat sich ein schöner Brauch erhalten, der noch aus den Zeiten stammt, als die Menschen enger zusammenrückten, wenn es kalt wurde – das Erzählen von Gespenstergeschichten.

Als es noch kein Fernsehen und keine Talkshows und so Zeug gab, hörten die Menschen noch Elfen wispern und Waldgeister flüstern. Mit ein bisschen Konzentration gelingt das noch heute.

Mit dem Nebel hat es eine ganz eigene Bewandtnis. Wenn nämlich Zwerge, welche bekanntlich reine Wesen sind, ihre Tarnkappen waschen wollen, müssen sie diese ja abnehmen. Ohne ihre Tarnkappen freilich könnten sie gesehen werden - und es gibt für die kleinen Kerle bekanntlich kaum etwas Unangenehmeres, als von einem Menschen erblickt zu werden. Damit sie eben unentdeckt bleiben, erzeugen sie den Nebel. Sehr raffiniert, das.
Im W8inter scheinen die Zwerge des Waldviertels ihre Tarnkappen besonders häufig zu waschen. Du fährst mit dem Auto durch den Gföhlerwald und denkst nicht an die sauberen Zwerge, und schon kann es passieren, dass ganz unvermittelt Nebel einsetzt, als hätte ihn tatsächlich jemand gemacht. Eben war die Luft noch so klar, und plötzlich sieht man keine zehn Meter weit – als sollte man zum Umkehren bewogen werden. Und wirklich: "Wennst hier nicht was zu suchen hast, drehst um und fahrst wieder heim." Das sagt ein Waldviertler, der weiß, was er sucht. Er war lange fort und ist zurückgekehrt. Er nennt sich Iroka.

Ein Jäger und Sammler
Den Mittdreißiger hat es nach ausgedehnten Reisen, unter anderem auch nach Japan, wieder in seine Heimat verschlagen. Und hier hat er sich auf die Suche nach den Geistern begeben. Vor zwei Jahren gründete er die "Geisterwerkstatt". Iroka: "Nirgendwo auf der ganzen Welt tummeln sich so viele verschiedene Geister auf einem Haufen wie im Waldviertel." Es gibt Waldgeister, Hofgeister, Gnome, Zwerge, Elfen sowie Elben und noch viele mehr. Alle Geister sind mit Namen bekannt, ihre Geschichten irgendwie dokumentiert und überliefert. Im Gföhlerwald zum Beispiel lebt jemand, der Stein und Bein schwört, ihm sei vor drei Jahren die Weiße Frau erschienen. Wer das für erfundenen Spuk hält, liegt vielleicht richtig. Allerdings ist auch überliefert, dass schon im Jahre 1138 Hademar von Kuenring sowie dem späteren Abt Hermann eine weiße Gestalt erschienen sei, die den Wunsch kundtat, man möge bitte eine grünende Eiche suchen. Tja, es ward eine gefunden und an jener Stelle später das Stift Zwettl errichtet. Wer weiß...

... Die "Geisterwerkstatt" in St. Leonhard hingegen ist für jedermann zugänglich. Aber kann man mit dem Geheimnisvollen Geschäfte machen? Verliert es dadurch nicht seinen Reiz? "Naja", sagt Iroka, "wenn man die Leute mit der Nase darauf stößt, ist es natürlich nichts. Aber das Waldviertel war schon immer ein Ort des sanften Tourismus. Es kommen eher Gäste als Touristen. Unsere ’Busgeister’ chauffieren die Leute nicht ganz an die geheimnisvollen Orte – eher knapp dran. Den Weg muss sich dann jeder selbst suchen."
Die so genannten Busgeister sind eine Erfindung, auf die Iroka besonders stolz ist. An Wochenenden und Feiertagen fahren zweimal täglich rührend altmodische Busse des Postzentrums Zwettl in zwei Linien durch die schönsten und geheimnisvollsten Gegenden des Waldviertels. Wer aussteigen will, kann mit dem zweiten Bus weiterfahren oder jeden andren Postbus nehmen. Über Kopfhörer werden die Fahrgäste über die Stätten mit Geistererscheinungen und besondere Plätze unterrichtet.

Der Berghans erzählt
Iroka selbst spricht wenig über Geister. Er lässt andere reden. "Fast jeder im Waldviertel hat eine Geschichte zu erzählen. Und in der richtigen Stimmung scheut sich niemand, sie zum Besten zu geben." Dann würden selbst jene, die nicht an Geister glauben wollen oder können, einen seltsamen Schauer verspüren. Einer, der solche Geschichten besonders gern und gut erzählt, ist der Berghans. Seit dreizehn Generationen wohnt seine Familie hier. Ein bisschen einhören ins Waldviertlerische, das muss man sich schon beim Berghans, aber bald geht’s: "Die Leute habm ka Radio und nix ghabt, san aber z’Fuß unterwegs gwesn. Des Büüd do", er zeigt auf ein Foto, auf dem man undeutlich eine im Wald schwebende Frau mit Kind sieht, "des is a, wia haaßt des, a solarisation. Da soi si a jeda seine Gedankn mochn." Bei Drosendorf steht mitten im Wald eine Ruine, die das Gabkirchlein enannt wird. Ein an einem Gründonnerstag geborener Knabe kann dort, wenn er 21 Jahre alt ist, den "Gabergeist", einen Riesen, anrufen und ihn bannen. Allerdings nur, wenn er als Kind in einer Wiege gewiegt worden ist, die aus dem Holz eines vom Blitz getroffenen Baumes verfertigt wurde. Hat er dann den Riesen bezwungen, so hört er das Glöckchen des Kirchleins läuten, und unter Glockenschlag und Vogelgesang erscheint eine Prinzessin, die den Jüngling mit Schätzen großzügig beschenkt und umgehend ehelicht. Einige Tapfere haben den Kampf gegen den Riesen bereits versucht, sind aber gescheitert. Die Prinzessin ist bis heute unverheiratet.
Jedenfalls nicht erfunden ist die seltsame Figur des Dr. Helbich. Der war Landarzt, angeblich einmal ein Privatlehrer des Kaisers. Als selbst ernannter Investigator des Paranormalen ist er zum Studium ins Waldviertel gekommen. In der Nacht zum 22. Dezember 1878 verschwand er spurlos. Auf verschlungenen Wegen sind Dr. Helbichs Schriften in Irokas Hände gelangt. Ob die weiße Frau, die im Keller des Schlosses Greillenstein umgeht, mit jener identisch ist, die Franz Grillparzer als Ahnfrau beschreibt, darüber kann man spekulieren. Von Zeit zu Zeit taucht sie auf und wandert durchs Schloss, um dann wieder in den Keller hinabzusteigen Begleitet wird die Erscheinung von leisen, aber deutlich zu vernehmenden Melodie.

Seltsame Geschehnisse
"Ich möchte Ihnen zeigen, wie man seinerzeit mit der Geisterthematik umgegangen is. Tun wir so, als sei es echt." Am Abend versetzt Iroka seine Gäste bei "Dr. Helbichs Geisterdinner" in Erstaunen. Das Publikum rätselt ob der vielen "Zufälle", die sich im Laufe des Abends aneinander reihen – die perfekte Einstimmung für die Geisteranrufung, die danach folgen soll.
Als die Mutigsten aufgerufen werden, rund um den Tisch Platz zu nehmen, verlässt einige sogleich der Mut. Es ist dunkel, merkwürdige Dinge geschehen, und als es wieder hell wird, ist man doch ein bissl froh, alles unbeschadet überstanden zu haben – bis, ja bis man das Schauerliche entdeckt ... aber das soll hier nicht verraten werden.
Gruselgarantie gibt’s natürlich keine. Sich zu gruseln ist aber auch nicht der Hauptzweck der Sache. Es geht viel mehr darum, das Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit zu verstehen, das die Menschen beim Erzählen von Geistergeschichten einander näher kommen lässt. Wer sich auf die Geschichten des Waldviertels einlassen will, muss unvoreingenommen kommen. Er muss zuhören können und darf das Staunen noch nicht verlernt haben. Wer damit Schwierigkeiten hat: Im Waldviertel, am Hornerwald lernt er’s vielleicht wieder.

BEIM THEMA GEISTER SCHEIDEN SICH DIE GEISTER: WOMIT BEWIESEN WÄRE; DASS ES WELCHE GIBT

Reisemagazin 2001,2002





Attraktionen am laufenden Band
Die meistbesuchten Freizeit- und Kulturparks Niederösterreichs im Überblick.

Unter Geistern. In Niederösterreich gelten ... Ziele mit über 30.000 Gästen jährlich als Top-Destination. Und im Folder "Top-Ausflugsziele" gibt es nur 35 davon.
Mit der für eine touristische Erlebniswelt äußerst bescheidenen Anfangsinvestition von 550.000 Euro und ohne eigentliches Werbebudget hat es Leonhard Kubizek geschafft, die Geisterwerkstatt einem verschlafenen Ort zwischen Gars am Kamp und Gföhl, zu einer Top-Destination zu machen. 32.000 Gäste haben die schaurige Erlebniswelt im ersten Betriebsjahr besucht. Ein Erfolg, der Kubizek und ganz St. Leonhard überrascht hat.
"Vor zwei Jahren haben die St. Leonharder noch umgedreht, wenn ein Reisebus durch den Ort gefahren ist. Heute ist das ganz anders", berichtet der Geisterwerk-Betreiber. Ein wenig sei ihm sicher der Erfolg von Harry Potter zugute gekommen, der das Interesse an Geistern und Mystik geweckt hätte. Hauptsächlich habe sich der Erfolg jedoch eingestellt, vermutet Leonhard, weil die Geisterwerkstatt die Mythen und Geschichten des Waldviertels erzähle und daher auch in der Bevölkerung entsprechenden Rückhalt habe. "Natur gibt es überall", sagt Kubizek, "sie allein ist kein Grund, eine lange Anreise in Kauf zu nehmen. Mann muss etwas Besonderes anbieten."

Trend Jänner 2003





Sinn und Übersinn
Götter und Gespenster im Waldviertel

Auf Burgen sind Gespenster zuhause, manchmal, wie bei der Niederösterreichischen Landesaustellung 2001, sogar Götter.
Die Burg Ottenstein hoch über dem Kamptalstausee beheimatet vom 5. Mai bis zum 4. November die guten Geister vergangener Zeiten.
"Sinn und Sein" zeigt Götterbilde, die dem Menschen Gesundheit, Glück und Schutz vor dem Tod bringen sollten.
Wem der Ausflug zur Niederösterreichischen Landesausstellung nicht mystisch genug ist, der kann die "Waldviertler Geisterwerkstatt" in St. Leonhard besuchen:
Im Gföhler Wald darf man in die Wunderwelt der Geister, Hexen und Sagengestalten eintauchen, vom historischen Nachttheater bis zur Vollmondfeier,
Geisterwerkstatt
Tel.: (02987) 2893

Universum Mai 2001





Die Waldviertler Geisterwerkstatt

St. Leonhard am Hornerwald. – Gibt es wandernde Steine? Ja, und zwar in der Geisterwerkstatt im Waldviertel. Lassen sie sich be"geistern".

Wandernde Steine?
Die Kutsche des Steinfürsten der im Wald unter der Burg Kamegg hauste war aus Stein. Als er eines Tages nach Hause kam, merkte er nicht, dass ein armes Weiblein aus dem Ort in seinem Wald war, um Reisig zu sammeln. Zu spät erkannte die Alte die Gefahr der heranrollenden Steinmassen. Da ausweichen unmöglich war, kniete sie nieder und betete. Da geschah ein Wunder: die Felsbocken wurden von unsichtbarer Hand abgelenkt und krachten in einen Baum in dessen Rinde ein Kruzifix eingeritzt war.
Viele, viele Jahre später wiederholte sich diese unglaubliche Geschichte am exakt selben Ort: Als 1998 herabfallende Steinmassen Besucher auf einem Parkplatz zu begraben drohten, wurden die Steine in letzter Sekunde ohne ersichtlichen Grund abgelenkt und fielen auf die "Bründlkapelle". Der Felsbrocken, der den Altar zertrümmerte hatte nicht nur die Form einer Kapelle sondern zeigt deutlich erkennbar das Gesicht eines bärtigen Mannes...

Dieser Felsbrocken sowie die Steine, die auf die Kapelle fielen – alles zusammen ein halber Berg – wurden zur waldviertler Geisterwerkstatt gebracht und können hier von jedermann beobachtet werden. Denken Sie darüber, wie sie wollen, aber seit sich diese Steine in St. Leonhard befinden, verändern sie immer wieder ihre Lage. Viele Gäste der Geisterwerkstatt berichten sogar, selbst Augenzeugen einer solchen "Teleportation" gewesen zu sein.
Daher ACHTUNG! Auch wenn die Steine viele Tonnen wiegen, ist das Herumklettern auf ihnen strengstens verboten. Die Bewegungen kündigen sich nie vorher an.

Noch mehr Steine

Parallel zum Waldviertel gibt es übrigens einen zweiten Fall von "wandernden Steinen" – in Kalifornien, passenderweise im "Tal des Todes". Dort legen manche kleine Kiesel aber auch tonnenschwere Felsen oft meterlange Strecken zurück und geben Anlass zu Spekulationen der Wissenschaft. So vertritt der Geologe John Reid vom Hampshire College in Amherst, Massachusetts die Theorie, dass es sich bei diesen Bewegungen um eine kurzzeitige Vereisung in Kombination mit starken Wind handle.

"Moving rocks"

Diese Erklärung trifft für die "Waldviertler moving rocks", wie sie in einem amerikanischen Magazin genannt wurden, nicht zu. In wiederholten Versuchen, während der "Geistersoireen", also mit Publikum, gelang es IROKA eine solche Steinbewegung herbeizuführen. Schauen Sie sich das an, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Information zur Geisterwerkstatt:
Die Wandersteine sind jederzeit frei zugänglich und können kostenlos besichtigt werden.
Information über Geistersoireen und Vorführungen unter 02987/2893 oder www.geisterwerkstatt.at
Fahrtroute
Von Krems – Langenlois – Gars am Kamp, dann Abzweigung nach Westen Richtung St. Leonhard. Alle Bus- und Bahnverbindungen.
VVNB-Hotline 0800/240280.

Unser Waldviertel 24. Juni 2002





Die Waldviertler Geisterwerkstatt ist um eine unheimliche Attraktion reicher: Die wandernden Steine.

St. Leonhard/ HW. Sie stammen aus Kamegg und verändern ihre Lage immer wieder ohne ersichtlichen Grund. Der Legende nach war die Kutsche des Steinfürsten, der im Wald unter der Burg Kamegg hauste, aus Stein. Als er eines Tages nach Hause kam, merkte er nicht, dass ein armes Weiblein aus dem Ort in seinem Wald war um Reisig zu sammeln. Zu Spät erkannte die Alte die Gefahr der heranrollenden Steinmassen. Da ausweichen unmöglich war, kniete sie nieder und betete. Da geschah ein Wunder: die Felsbrocken wurden von unsichtbarer Hand abgelenkt und krachten in einen Baum, in dessen Rinde ein Kreuz eingeritzt war.

Mystische Begebenheiten
Viele, viele Jahre später wiederholte sich diese unglaubliche Geschichte am exakt selben Ort: Als 1998 herabfallend Steinmassen Besucher auf einem Parkplatz zu begraben drohten, wurden die Steinen in letzter Sekunde ohne ersichtlichen Grund abgelenkt und fielen auf "Bründlkapelle". Am Altar landete ein Felsbrocken, der nicht nur selbst die Form einer Kapelle hat sondern deutlich erkennbar das Gesicht eines bärtigen Mannes zeigt... Genau dieser halbe Berg wurde zur Waldviertler Geisterwerkstatt gebracht und kann hier von jedermann beobachtete werden.
Denken Sie darüber, wie Sie wollen, aber sich diese Originalsteine in St. Leonhard befinden, verändern sie immer wieder ihe Lage. Viele Gäste der Geisterwerkstatt berichtigen sogar, selbst Augezeugen einer solchen "Teleportation" gewesen zu sein. Daher Achtung!
Auch wenn die Steine viele Tonnen wiegen, ist das Herumklettern auf ihnen strengstens verboten. Die Bewegungen kündigen sich nie vorher an.

Kalifornische Wandersteine
Parallel zum Waldviertel gibt es übrigens einen zweiten Fall von "wandernden Steinen" – in Kalifornien, im "Tal des Todes". Dort legen manche kleine Kiesel aber auch tonnenschwere Felsen oft meterlange Strecken zurück und geben Anlass zu Spekulationen der Wissenschaft. So vertritt der Geologe John Reid vom Hampshire College in Amherst, Massachusetts die Theorie, dass es sich bei diesen Bewegungen um eine kurzzeitige Vereisung in Kombination mit starken Wind handle.

Geistersoireen
Diese Erklärung trifft für die "Waldviertler moving rocks", wie sie in einem amerikanischen Magazin genannt wurden, nicht zu. In wiederholten Versuchen, während der "Geistersoireen", also mit Publikum, gelang es IROKA eine solche Steinbewegung herbeizuführen. Schauen Sie sich das an!

Infos:
Die Wandersteine sind immer, frei und konstenlos zugänglich.
Info unter: 02987/2893 oder www.geisterwerkstatt.at

Waldviertler 19. Juni 2002





Rätsel über Rätsel
Dr. Helbichs Geisterdinner in der Waldviertler Geisterwerkstatt

Als in der Nacht zum 22. Dezember 1878 der Landarzt Dr. Willibald Helbich im Hornerwald spurlos verschwand, hinterließ er Rätsel über Rätsel. Er hatte sich hinter verschlossenen Türen den geheimnisvollen Phänomenen des Waldviertels, den Geistern, Hexen, Kobolden und Sagengestalten gewidmet. Seine spärlichen Aufzeichnungen bilden uns heute die Grundlage für eine Zeitreise in die eigene Phantasie. Treten Sie durch einen Spiegel und erleben Sie die Rekonstruktion des Waldviertler Geistertheaters, wie es noch vor 200 Jahren in unserer Region praktiziert worden ist.
Was Sie dabei zu sehen bekommen werden mag Ihnen unglaublich erscheinen, besonders wenn Sie meinen, immer Ihren Sinnen vertrauen zu können. Aber keine Angst, es ist alles im Spaß – und nebenbei gesagt, Sie können immer schreien...
Das Dr. Helbich Geisterdinner beinhaltet ein 5-gängiges Abendmahl, das geheimnisvolle Geistertheater, Besichtigung der Kulissen sowie verschiedene Überraschungen. Es findet an einem historischen Ort statt, der im Mittelalter als NIDUS VENEFICAE (Rückzugsort der Hexerei) in einer Geheimschrift verzeichnet war. Wenn Sie erst miterlebt haben, was sich innerhalb dieser Mauern zugetragen hat, werden Sie verstehen, warum in Europa wenn man von DEM Geisterplatz spricht, nur dieses Haus in St. Leonhard/Hw. gemeint sein kann.

Information und Theaterkarten:
Tel.: 02987/2893
www.geisterwerkstatt.at

Waldviertler Freizeit Journal 2002





Garantiert gruselige Gaumenfreuden

Utl.: Fünf Gänge, viele Geschichten, noch mehr Tricks und allgemeines Staunen: Die Geisterwerkstatt in St. Leonhard am Hornerwald bietet schauriges Dinner-Vergnügen (Von Andreas Tröscher/APA) =

St. Leonhard am Hornerwald (APA) - Im Salat ist eine Spinne. Zwar nur aus Blätterteig - aber immerhin. Zum ersten Schluck Weißwein gibt Hans, der Holzknecht, seine Geschichte vom armen Tischler zum Besten, der einst den Leibhaftigen überlistete. Dann kommt der Geister-Meister persönlich. Er nennt sich "Iroka", trägt einen langen schwarzen Umhang, eine dicke Hornbrille und einen vielsagenden Blick. Das schaurige Abendmahl in der Geisterwerkstatt in St. Leonhard am
Hornerwald kann beginnen.

Während einigen Gästen noch der Besuch der gruseligen Katakomben des Gasthofs "Staar" in den Gliedern steckt, legt "Iroka" ein Schäuferl nach. Vom Hornerwald, dem Ausläufer des legendären "Nordwaldes", ist da die Rede, von den unzähligen Schlupfwinkeln, Höhlensystemen und unterirdischen Labyrinthen. Und obwohl gerade diese Gegend als verlassen, vergessen und verwunschen galt, tummelte sich allerlei lichtscheues Gesindel in den zauberhaften Weiten des Waldviertels. Zu all den Wegelagerern gesellten sich vor allem jene, denen die urbane Gesellschaft stets schlecht gesinnt war: Hexen.

"Nidus Veneficae" - "Hexennest" - heißt auch der Ort, an dem die etwa 25 Personen mit geweiteten Pupillen essen und trinken. Zweiter Gang: Rotkrautsuppe mit Croutons. Manche suchen eifrig nach ekeligem Beiwerk. Diesmal vergebens. "Iroka" liest einstweilen die Gedanken. Die junge Dame denkt an eine berühmte, bereits verstorbene Persönlichkeit. "Knapp daneben!", ruft der Meister. Dennoch ist er mit dem Ergebnis zufrieden. Immerhin hat "Sissi" mit "Romy Schneider" doch einiges gemein.

"Alles, was sie hier sehen, ist gestellt - also nicht echt!" Mit diesem Satz pflegt "Iroka" seine Gäste aufzuklären. Er hält nichts von touristischer Vermarktung des Unerklärlichen. Dazu ist ihm - dem gebürtigen Waldviertler und Globetrotter - seine Heimat mit all ihren verborgenen Schätzen zu kostbar. Jeder soll selbst entscheiden, ob die zahlreichen Erzählungen von Waldgeistern, Irrlichtern und versunkenen Dörfern möglicherweise doch einen wahren Kern in sich bergen. Für "Iroka" gilt jedenfalls: Ein Trick ist ein Trick ist ein Trick. Und keine Magie. Das war nämlich schon vor 400 Jahren so, als die Gaukler mit ihren Kunststücken die Einheimischen verwirrten - und damit gutes Geld verdienten.

Sicherlich kein Geld verdienen wollte ein gewisser Doktor Helbich, seines Zeichens ehemaliger Leibarzt des Kaisers zu Wien, als er sich im einsamen Waldviertel niederließ. Er hörte von all den Schauermärchen und war darob auch sehr amüsiert. Bald jedoch "kippte" der Mediziner in die Geister- und Sagenwelt der finsteren Region. Der selbsternannte "Investigateur des Paranormalen" verschwand am 22. Dezember 1878 auf unerklärliche Weise - zurück blieben nur Reste seiner teilweise recht wirren Aufzeichnungen.

Und eben diese Niederschriften Helbichs dienen nun als Basis für das Geisterdinner. Dritter Gang: Eierspeise. Aber keine alltägliche. Der Assistent mischt zufällig ausgewählte Eier mit allerlei Gemüse und reichlich Chili-Pulver zusammen. Das übrig gebliebene Ei hat alle Schlechtigkeiten aufgenommen. Beim Aufschlagen quillt eine dunkle Masse aus der Kalkschale. Danach schmeckt das vom Bösen gereinigte Mahl umso besser. Die Hauptspeise - der Putenroller in dunkler Rahmsoße - ist sozusagen die Henkersmahlzeit. Denn danach geht's zur Geisteranrufung.

Runder Tisch, linke Hand berührt die Eisenkette, rechte Hand die Schulter des Sitznachbarn, in der Mitte die Kerze, dann völlige Dunkelheit. Die Zeremonie mag aus Film und Fernsehen bekannt sein. "Iroka" fordert einen Geist auf, sich zu melden, sollte dieser Mitteilungsbedürfnis besitzen. Einige kichern aufgeregt, dann wispert ganz hinten in der Werkstatt eine Kinderstimme. "Ah, Hilfe! Da war was!", kreischt eine Dame echauffiert. Dann klappern die Bilderrahmen, der Tisch hebt sich, die Glocke läutet - unerklärlicherweise.

Der Geist wird ungemütlich, "Iroka" bricht ab und kehrt in die Realität zurück. Einige wirken erleichtert, die anderen schmunzeln noch immer. Anschließend wird Mohnkuchen mit Schoko- und Erdbeersoße kredenzt. "Iroka" steht im Nebenzimmer und plaudert. Nun ist er wieder Leonhard, hat seinen langen schwarzen Umhang abgelegt, lässt sich von den Gästen beglückwünschen. Und jeder, der bei der Heimfahrt behauptet, er hätte nicht Ausschau nach einem Waldgeist gehalten, der lügt.

(S E R V I C E - "Dr. Helbichs Geisterdinner", Geisterwerkstatt
St. Leonhard am Hornerwald, Beginn 19.00 Uhr, nur nach Voranmeldung,
Dauer: ca. 4 Stunden, Info und Karten unter Tel. 02987/2893,
info@geisterwerkstatt.at und im Web unter www.geisterwerkstatt.at)
(Schluss) trö

APA 22. Juli 2002

         

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